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Unsere Projekte

Bettina Kokoschka ist „Beste Schauspielerin“

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Auf dem 7. DEGETH-Festival hat Bettina Kokoschka den Preis für die Beste Schauspielerin erhalten – für Ihre herausragende Solo Performance im Stück „Nichts Schöneres“. Damit aber nicht genug: Das Ensemble des Berliner Tauben Theaters wurde zusätzlich mit dem Preis „Beste Kulisse“, für sein aufwendiges und doch minimalistisches Bühnenbild geehrt.

Hier Ausschnitt vom Stück sehen!

Filmbericht des Bayrischen Rundfunks hier!

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Inklusion im Unterricht

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Inklusion im Unterricht

Bei der Schwerpunkttagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik in Kooperation mit der Europa-Universität Flensburg haben Gebärdensprachdozentin Bettina Kokoschka in Begleitung ihrer Dolmetscherin Ute Sybille Schmitz den ersten Workshop zum Thema Barrierefreiheit geleitet.

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Theater: Nichts Schöneres

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Premiere am 19.11.2016 im Heimathafen Neukölln

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Schauspielerin: Bettina Kokoschka
Regie und Sprechstimme: Ute Sybille Schmitz
Regieassistenz: Anke Trostel
Bühnenbild: Linda Wortmann
Kostümbild: Heike Hofmann
Maske: Michele Krüger
Technik: Andreas Albrecht

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Deaf Burlesque Show II

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„Deaf Burlesque Show II“ am Samstag, 30. April 2016 im Heimathafen Neukölln ist eine witzige und hocherotische Darbietung. Deaf Burlesque nennt sich eine Gruppe, die vorrangig aus tauben Leuten besteht und ihre erotischen Tänze, ihre kleinen verruchten Geschichten auf humoristische Weise darbieten. Mit ihren Tänzen vollbringen sie einen visuellen Augenschmaus für Hörende und Taube. Sprache ist nicht wichtig, denn das (Un-) Ausgesprochene liegt in der Kunst der Darbietung. In dem, was der Körper und die Hände alleine vollbringen, ohne die Stimme nutzen zu müssen. Die Musik, die bei der Show unterlegt wird, dient einzig dazu, den hörenden Zuschauern die Vorstellungen zu „versüßen“.

Königliche Unterhaltung der schrägen Art mit Personal, das sich nicht daran stört, keine Parademaße zu besitzen.

Deaf Burlesque Vorderseiten

Links:
Facebook-Seite
Veranstaltungsseite auf Facebook

Weitere Auftritte

03.09.2016 – Dresden
15.10.2016 – Hamburg
21.01.2017 – Frankfurt am Main
11.02.2017 – Nürnberg
04.03.2017 – Düsseldorf

radioeins

 

rbb ABENDSCHAU

Presse:

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Life InSight


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Berliner Zeitung (28.4.2016)

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Tagesspiegel (30.4.2012)

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Unsere Kurzfilme in Hong Kong

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Am 12. März 2016 um 14:30 Uhr während des 6. Hong Kong International Deaf Film
Festivals vom 11. bis zum 13. März 2016 werden unsere drei Kurzfilme „Max und Moritz“,
„Das Karussell“ und „Loreley“ gezeigt. Die 1. Vorsitzende Ute Sybille Schmitz und die Schauspielerin Nina Dentamaro werden vor Ort sein und persönlich beim Filmfest in Hong Kong dabei sein.

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Loreley

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Dreharbeiten für die „Loreley“: Der Tag begann mit einem herrlichen Sonnenschein und endete mit einem fürchterlichen Regenschauer, was dem Drehteam um Ute Sybille Schmitz nicht die Freude nahm.

Mit ihrem Kurzfilm „Loreley“ schließt die Regisseurin ihre Trilogie ab, deutsche Gedichte in Gebärdensprache zu verfilmen und sie mit Musik zu unterlegen. Bisher erschien „Das Karussell“ mit Giuseppe Giuranna und „Max und Moritz“ mit Nina Dentamaro. Nun hat Jason Giuranna die Geschichte der Loreley, in einem eher jugendlichen Stil dargestellt – was diesem kleinen Film etwas besonders verleiht.

Zur Loreley: Früher erzählten sich die Leute, dass auf einem Berg am Rhein ein schönes Mädchen saß. Ihr Name war Loreley. Sie hatte blondes Haar, das sie unentwegt kämmte und dabei wunderbar sang.

Die Melodie klang so schön, sodass alle Schiffer auf dem Rhein, die an ihr vorbeifuhren, ihrem Gesang lauschten. Jeder einzelne verliebte sich  in das Mädchen auf dem Berge. Und sie vergasen, dass der Rhein an dieser Stelle sehr gefährlich war! Ihre Schiffe fuhren auf den Felsen, und so starb einer nach dem anderen.

Auszug aus dem Gedicht:

Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt’ge Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh‘.

Heinrich Heine war einer der bekanntesten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts – und er ist auch heute noch sehr beliebt. Er wurde in Düsseldorf geboren. Die Universität von Düsseldorf hat heute seinen Namen: Heinrich-Heine-Universität. Heine schrieb die Loreley im Jahr 1824. Es wurde eines der populärsten Volkslieder der Deutschen.

Die Gebärdensprache ist und bleibt eine wundervolle poetische Sprache ist, die wieder einmal beweist, wie wundervoll sie Geschichten erzählen kann.

Dieser Film konnte nur Dank der Unterstützung von „Die Visionäre e.V.“ und „Aktion Mensch e.V.“ entstehen. Weitere Infos zu der Regisseurin und dem Kurzfilm unter: www.utesybilleschmitz.de

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Max und Moritz

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Eine große Premiere für kleine Jungs, die „Max und Moritz“ hießen. An einem ungewöhnlichen Ort feierte Regisseurin Ute Sybille Schmitz ihren neuen Kurzfilm. Geladen wurde ins Rathaus Neukölln, wo die Gäste mit Kaffee und Kuchen verwöhnt wurden, bevor es in den BVV–Raum ging. „Hier ins diesem Saal, wo die Bezirksverordnetenversammlung stattfindet, feiern wir heute eine Filmpremiere,“ so die Bezirksvertreterin für Menschen mit Behinderung aus Berlin Neukölln, Frau Smaldino. Sie verwandelte diesen Ort zu einem Kinosaal und ihr war es zu verdanken, dass dieser denkwürdige Raum zu einem anderen Zweck genutzt werden konnte, als zu Abstimmungen und Entscheidungen auf regionaler Ebene.

120 Leute erschienen um den kleinen Film, der eine Länge von 4 Minuten hat, zu sehen. Nina Dentamaro, die gehörlose Schauspielerin, gebärdete den ersten Streich von Wilhelm Busch über die beiden kleinen Lausbuben „Max und Moritz“.

Hier das Gedicht:
Ach, was muss man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
welche Max und Moritz hießen.
Die, anstatt durch weise Lehren
Sich zum Guten zu bekehren,
oftmals noch darüber lachten
und sich heimlich lustig machten.
Ja, zur Übeltätigkeit,
ja, dazu ist man bereit!

Seht, da ist die Witwe Bolte,
die das auch nicht gerne wollte.
Ihre Hühner waren drei
Und ein stolzer Hahn dabei.
Max und Moritz dachten nun:
„Was ist jetzt hier wohl zu tun?“
Ganz geschwinde, eins, zwei, drei,
schneiden sie sich Brot entzwei,
in vier Teile, jedes Stück
wie ein kleiner Finger dick.
Diese binden sie an Fäden
übers Kreuz, ein Stück an jeden.

Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich auf das Ende sehe!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
wie es Max und Moritz ging! Drum ist hier, was sie getrieben,
abgemalt und aufgeschrieben.

Kaum hat dies der Hahn gesehen,
fängt er auch schon an zu krähen:
Kikeriki! Kikeriki!
Tak, tak, tak! – da kommen sie.
Hahn und Hühner schlucken munter
Jedes ein Stück Brot hinunter;
Aber als sie sich besinnen,
konnte keines rechts von hinnen.
In die Kreuz und in die Quer
Reißen sie sich hin und her,
flattern auf und in die Höh,
ach herrje, herrjemine!

Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich auf das Ende sehe!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
wie es Max und Moritz ging! Drum ist hier, was sie getrieben,
abgemalt und aufgeschrieben.
Aber wehe, wehe, wehe!

Ach, sie bleiben an dem langen
dürren Ast des Baumes hangen.-
Und ihr Hals wird lang und länger,
ihr Gesang bang und bänger.
Jedes legt noch schnell ein Ei,
und dann kommt der Tod herbei.

Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich auf das Ende sehe!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
wie es Max und Moritz ging! Drum ist hier, was sie getrieben,
abgemalt und aufgeschrieben.
Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich auf das Ende sehe!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
wie es Max und Moritz ging! Drum ist hier, was sie getrieben,
abgemalt und aufgeschrieben.

Nina Dentamaro war genau die richtige Wahl, um diese Rolle zu besetzen. Sie überzeugte mit ihrer Darstellung und manch einer im Zuschauerraum fühlte sich wie ein kleiner Junge, wenn Nina den Finger zu einem „Wehe, wehe!“ erhob. Dentamaro beeindruckte mit ihrem Talent. Man sah in ihr die Lehrerin, die eine Geschichte über die Streiche von bösen Jungs erzählte.

Die Gebärdensprache ist und bleibt eine wundervolle poetische Sprache, die wieder einmal bewiesen hat, wie wundervoll sie Geschichten erzählen kann.

Dieser Film konnte nur Dank der Unterstützung von „Die Visionäre e.V.“ und „Aktion Mensch e.V.“ entstehen. Weitere Infos zu der Regisseurin und dem Kurzfilm unter: www.utesybilleschmitz.de

Der Kurzfilm ist in voller Länge beim Informationsportal „Taub Wissen“ zu sehen!