main

Unsere Projekte

Loreley

loreley.jpg

Dreharbeiten für die „Loreley“: Der Tag begann mit einem herrlichen Sonnenschein und endete mit einem fürchterlichen Regenschauer, was dem Drehteam um Ute Sybille Schmitz nicht die Freude nahm.

Mit ihrem Kurzfilm „Loreley“ schließt die Regisseurin ihre Trilogie ab, deutsche Gedichte in Gebärdensprache zu verfilmen und sie mit Musik zu unterlegen. Bisher erschien „Das Karussell“ mit Giuseppe Giuranna und „Max und Moritz“ mit Nina Dentamaro. Nun hat Jason Giuranna die Geschichte der Loreley, in einem eher jugendlichen Stil dargestellt – was diesem kleinen Film etwas besonders verleiht.

Zur Loreley: Früher erzählten sich die Leute, dass auf einem Berg am Rhein ein schönes Mädchen saß. Ihr Name war Loreley. Sie hatte blondes Haar, das sie unentwegt kämmte und dabei wunderbar sang.

Die Melodie klang so schön, sodass alle Schiffer auf dem Rhein, die an ihr vorbeifuhren, ihrem Gesang lauschten. Jeder einzelne verliebte sich  in das Mädchen auf dem Berge. Und sie vergasen, dass der Rhein an dieser Stelle sehr gefährlich war! Ihre Schiffe fuhren auf den Felsen, und so starb einer nach dem anderen.

Auszug aus dem Gedicht:

Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt’ge Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh’.

Heinrich Heine war einer der bekanntesten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts – und er ist auch heute noch sehr beliebt. Er wurde in Düsseldorf geboren. Die Universität von Düsseldorf hat heute seinen Namen: Heinrich-Heine-Universität. Heine schrieb die Loreley im Jahr 1824. Es wurde eines der populärsten Volkslieder der Deutschen.

Die Gebärdensprache ist und bleibt eine wundervolle poetische Sprache ist, die wieder einmal beweist, wie wundervoll sie Geschichten erzählen kann.

Dieser Film konnte nur Dank der Unterstützung von „Die Visionäre e.V.“ und „Aktion Mensch e.V.“ entstehen. Weitere Infos zu der Regisseurin und dem Kurzfilm unter: www.utesybilleschmitz.de